Schimmel ist ein ernstzunehmendes Problem!

Schimmel und Feuchtigkeit in Gebäuden sind gesundheitsschädlich und schädigen die Bausubstanz. Das Problem Schimmel führt vermehrt zu Allergien und Atemwegserkrankungen und verursacht pro Jahr rund 4 Mrd. EURO Schaden.
Schimmelbefall in Wohnungen ist seit Jahren Streitthema Nr. 1 zwischen Mietern und Vermietern und beschäftigt nicht selten unsere Gerichte. Während der Vermieter gerne das Argument “unzureichendes oder falsches Lüften” anführt,
kontert die Mieterseite mit Baumängeln und versucht, die Schuld in den Verantwortungsbereich des Vermieters zu schieben.

Schimmel

Wie kommt es zur Schimmelbildung und was kann man dagegen tun?

Hauptursache für die Schimmelbildung ist die Feuchtigkeit in der Luft. Schimmelsporen sind überall vorhanden und finden Nährstoffe in Tapeten, Wandputz, Dämmung, Schränken usw.
Sobald die relative Luftfeuchtigkeit an der Oberfläche eines Bauteils einen Wert von ca. 80% aufweist, beginnt die Schimmelspore zu wachsen. Ab diesem Zeitpunkt reicht bereits eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 70%, damit der Schimmel sich weiter ausbreiten kann. Um einer Schimmelbildung wirksam vorzubeugen, müssen also entsprechende Maßnahmen getroffen werden, damit die relative Luftfeuchtigkeit in Gebäuden unter den angegebenen Werten bleibt.

Ursachen für die Feuchtigkeit in Gebäuden können sein:

  • durch den Nutzer selbst verursachte Feuchtigkeit durch Kochen, Duschen, Baden, Wäschetrocknen etc.
  • defekte Bauteile wie Regenrinnen, Fallrohre, undichte Anschlüsse an Fenstern, Türen, Balkonen, Risse im Mauerwerk, beschädigte Dacheindeckungen usw.
  • das Außenklima

 

Um das Problem Schimmel in den Griff zu bekommen, muss das Hauptaugenmerk auf das Raumklima, respektive die Luftfeuchtigkeit gelegt werden.

Dabei gilt: je höher die Luftfeuchtigkeit, desto mehr Heizenergie muss aufgewendet werden, um die Raumluft aufzuheizen.
Wenn noch feuchte Wände dazukommen, steigt der Energiebedarf weiter an – schon bei 4% Schadenfeuchte reduziert sich der Dämmwert einer Wand um 50%!
Das heißt im Klartext: feuchte Wände und zu hohe Luftfeuchtigkeit kosten bis zu 30% mehr Heizenergie!

Wenn Sie ein Schimmelproblem in Ihrer Immobilie feststellen, sollten Sie keine Zeit verlieren und sich professionelle Hilfe holen. Wir bieten Ihnen neben der fachkundigen Beratung die Ursachenanalyse und professionelle Schimmelpilzsanierung.

Bei der Schadensanalyse gehen wir durch Begehung der Räume, Probenentnahmen zur mikrobiologischen Untersuchung und Messungen mittels Endoskkop oder Thermografie den Ursachen für den Schimmelbefall auf den Grund. Nur dann, wenn die Ursachen für die erhöhte Luftfeuchtigkeit erkannt und beseitigt werden, lässt sich das Schimmelproblem effizient lösen.

In einem Sanierungskonzept legen wir die erforderlichen Maßnahmen für die Schimmelsanierung fest, z.B. die Isolierung von Kältebrücken oder die Abdichtung von Fassaden und das Anbringen von ausreichender Wärmedämmung.

Zudem nehmen wir die Schimmelbekämpfung mit geeigneten Wirkstoffen vor und kümmern uns um die Instandsetzung der betroffenen Räume.

Um erneuten Schimmelbefall zu vermeiden und Heizkosten zu sparen, sind richtiges Heizen und Lüften unabdingbar!

Dabei hilft der Klimagriff, ein Schimmel Frühwarnsystem bzw. Navigationssystem zum richtigen Lüften.

Klimagriff-Neu

Der Klimagriff wird am Fenster montiert, er misst und berechnet individuelle Raumklimadaten und speichert diese ab.
Er erkennt die Fensterposition und signalisiert über eine Ampelfunktion, wann gelüftet werden muss.
Die erfassten Daten (Fensterposition, Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit) werden gespeichert und in einem Lüftungsreport festgehalten.
Er stellt eine effektive Lüftungshilfe dar und dient der Kontrolle des Lüftungsverhaltens.
Mit dem Klimagriff bekommen Sie Ihr Raumklima wieder sicher in den Griff.

Wir beraten Sie gerne über den Einsatz des Klimagriffs bzw. über weitere Maßnahmen, um Schimmelprobleme zu beseitigen.

(Bildmaterial: klimagriff.de)